Risikohinweise allgemein

Kapitalanlagen, deren Erträge und Renditen aus Wohnimmobilien generiert werden bieten eine große Attraktivität im Rahmen ihrer Werthaltigkeit und beim Zinsertrag. Dennoch gibt es bei dieser Art der Kapitalanlage Risiken, auf die wir im Folgenden hinweisen möchten:

bei den auf dieser Webseite dargestellten Investitionsmöglichkeiten handelt es sich um Angebote von grundschuldbesicherten Darlehen von privater Seite, um stille Gesellschaftsbeteiligungen, Genussrechtsbeteiligungen oder Nachrangdarlehen der CPH Invest GmbH, Frankfurt am Main.

Die Darlehen sind langfristige, schuldrechtliche Verträge, die mit wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Risiken verbunden sind. Der Anleger sollte daher die nachfolgende Risikobelehrung aufmerksam lesen und bei seiner Entscheidung entsprechend berücksichtigen. Insbesondere sollte die Vermögensanlage des Anlegers seinen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechen und seine Investition in die Vermögensanlage sollte nur einen geringen Teil seines Gesamtvermögens ausmachen.

Trotz größter Sorgfalt bei der Auswahl der angebotenen Immobilienprojekte besteht immer das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals und der Zinsen. Die Darlehensvergabe ist nur für Investoren geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen könnten. Das Darlehen ist nicht zur Altersvorsorge geeignet. Das Risiko einer Nachschusspflicht oder einer sonstigen Haftung, die über den Betrag des eingesetzten Darlehenskapitals hinausgeht, besteht dagegen nicht.

Beteiligungsparameter

Für die hier dargestellten Vermögensanlagen besteht gemäss § 2 Abs. 2 Satz 1 Vermögensanlagegesetz keine Prospektpflicht.

Grundschuldbesicherte Darlehen von privater Seite

Die Besicherung unserer grundschuldbesicherten Darlehen erfolgt immer durch Eintrag einer Hypothek auf der finanzierten Liegenschaft durch einen Notar.

Stille Gesellschaftsbeteiligung

Die stille Gesellschaft ist eine Sonderform der Innengesellschaft bürgerlichen Rechts ohne rechtliche Außenbeziehung. Der stille Gesellschafter ist auf Zeit am Gewinn und Verlust der CPH Invest GmbH oder Tochtergesellschaft beteiligt. Im Geschäftsverkehr tritt nur das im Handelsregister eingetragene Unternehmen auf und nur dieses wird im Vertragsverkehr rechtlich verpflichtet. Der stille Gesellschafter ist lediglich Kapitalgeber, dessen Beteiligungsgeld in das Vermögen bzw. ­Eigentum der CPH Invest GmbH oder Tochtergesellschaft übergeht. Es besteht bei vertragsgemäßer Kündigung ein schuldrechtlicher Rückforderungsanspruch des Einlage­kapitals. Der stille Gesellschafter haftet beschränkt nur in Höhe der von ihm vertraglich übernommenen stillen Gesellschaftseinlage. Ist diese Einlage erbracht, besteht keinerlei Haftung mehr und ebenso ist eine Nachschussverpflichtung ausgeschlossen.

Genussrechtsbeteiligung

Genussrechte haben eine wertpapierrechtliche Grundlage und gewähren eine Beteiligung am ­Gewinn eines Unternehmens; also keinen festen Zins. Die Genussrechte nehmen am Erfolg (Gewinn) der CPH Invest GmbH oder Tochtergesellschaft, aber auch an Verlusten teil. Die Genussrechte werden als Namensgenussrechte ausgegeben und in ein Genussrechtsregister eingetragen. Die Übertragbarkeit ist aus kapitalmarktrechtlichen Gründen eingeschränkt. Die Genussrechte werden dementsprechend als sogenannte vinkulierte Namens­genussrechte ohne Wertpapierverbriefung ausgegeben. Der Genussrechtsinhaber haftet beschränkt nur in Höhe der von ihm vertraglich übernommenen stillen Gesellschaftseinlage. Ist diese Einlage erbracht, besteht keinerlei Haftung mehr und ebenso ist eine Nachschussverpflichtung ausgeschlossen.

Nachrangdarlehen

Das Nachrangdarlehen ist ein Darlehen mit einem qua­lifizierten Rangrücktritt des Kapitalgebers ­hinter die An­sprüche von erstrangigen Gläubigern. Das Kapital wird fest verzinst. Bei dem Nachrangdarlehen erfolgen die jährliche Zinszahlung und später dessen Kapitalrückführung erst nach der Befriedigung von bevorrechtigten Finanzierungspartnern (z.B. Banken) des Unternehmens. Die Ansprüche des Nach­rangdarlehens-Gebers werden also erst an zweiter Stelle bedient. Soweit zum jeweiligen Fälligkeitszeitpunkt keine Zahlung des Unternehmens erfolgen kann, bleiben dennoch die Ansprüche (lediglich mit zeitlicher Verschiebung) erhalten. Im Fall der Liquidation oder Insolvenz des Unternehmens dürfen Zahlungen auf das Nachrangdarlehen erst dann durchgeführt werden, nachdem alle bevorrechtigten Gläubiger ihre Forder­ungen bezahlt bekommen haben. Für weitere Informationen hier klicken.